Sanierungspreis – Steildach 2016 – Von der Scheune zum Technologiezentrum

Neues Gebäude F+E

Das Scheunengebäude wurde in den Jahren 1942-1943 erbaut und bis 1996 landwirtschaftlich genutzt. Danach stand es bis Anfang 2014 als Lagerfläche zur Verfügung.
Die Nutzungsbestrebungen eines ansässigen Technologieunternehmens wurden gemeinsam mit dem Dachdeckermeister Christoph Gruß in Pläne umgesetzt und zur Baugenehmigung gebracht. Nach rund 12-monatiger Bauzeit war aus dem alten Scheunengebäude ein hochmodernes Technologiezentrum mit rund 420qm Nutzungsfläche entstanden, in dem Verwaltung, Labor, Entwicklungsbereich und eine kleine Halle für einen Spezialprüfstand eingezogen sind.

Die gesamten Holzbauarbeiten mit rund 40cbm Konstruktionsvollholz zur statischen Verstärkung und zur Schaffung einer zusätzlichen Ebene wurden ebenso vom Unternehmen Dächer von Christoph Gruß GmbH ausgeführt, wie die gesamten Dachdeckerarbeiten mit einer Ziegel-Sonderoberfläche an Dach und Fassade sowie die Klempnerarbeiten mit Titanzink und farbbeschichtetem Aluminium. Durch die 160 bis 240mm starken Wärmedämmungsmaßnahmen und der vorgehängten Ziegelfassade sind interessante Details an Traufen, Ortgängen, Gebäudeecken und Fenstern entstanden. Eine passgenau integrierte PV-Anlage mit Dünnschichtmodulen, sowie die ebenfalls maßgleiche Dachfenstergröße ergeben architektonisch spannende horizontale und vertikale Achsengliederungen.

Als Sonderbauteil wurde eine dachintegrierte LED-Lichtungsanlage innovativ entwickelt und erstmalig an diesem Objekt umgesetzt sowie im oberen Dachflächenbereich eingebaut.

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